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Publikationen aus dem Stadtarchiv

Hier finden Sie unsere Buchpublikationen sowie die Ausgaben der Fundgrube, der heimatgeschichtlichen Beilage der Pegnitz-Zeitung

Kurt Kolbe Ausstellungskatalog – Ausdruck in Farbe und Form

„Ausdruck in Farbe und Form“

Kurt Kolbe – Ausstellungskatalog

Kurt Kolbe – geboren 1931 im schlesischen Troppau – findet in Franken und schließlich in Lauf-Oedenberg eine neue Heimat.

Das Buch ist im Stadtarchiv Lauf sowie im Buchhandel erhältlich.
ISBN 978-3-96049-009-8
Preis: 20 EURO

Sein künstlerischer Werdegang ist eng verknüpft mit dem komplexen Neubeginn der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg und ihren Lehrern nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Stil seiner Arbeiten, die sich im öffentlichen Raum in Weißenburg, Erlangen, Lauf a.d. Pegnitz, Nürnberg und an prominenter Stelle am Nürnberger Hauptmarkt befinden, prägt das Gesicht der Zeit in den 1960er bis in die 1980er Jahren unserer Region.


VERTREIBUNG gestern FLUCHT heute NEUE HEIMAT Nürnberger Land

VERTREIBUNG gestern FLUCHT heute NEUE HEIMAT Nürnberger Land

Dokumentation zum Projektjahr „Flucht und Vertreibung“ im Stadtarchiv, das die Bayerisch-tschechische Landesausstellung begleitete.

Der Ausstellungskatalog ist im Stadtarchiv Lauf, im Info-Point der Kaiserburg und in der Buchhandlung Dienstbier erhältlich.
ISBN: 978-3-96049-041-8
Preis: 15 EURO


Konrad Volkert – Der Werknachlass aus dem Stadtarchiv Lauf

Konrad Volkert (1906-1999)

Der Werknachlass aus dem Stadtarchiv Lauf

Uli Olpp und Ina Schönwald

ISBN: 978-3-87707-931-7
Preis: 20 EUR

Konrad Volkert verbrachte seinen Lebensabend im Seniorenwohnheim am Laufer Galgenbühl. Seine Werke, Druckstöcke und –platten, Skizzen und Tagebücher hinterließen er und später seine Tochter Erika Odörfer der Stadt Lauf, deren Stadtarchiv nun annähernd 3000 Arbeiten Volkerts besitzt, darunter auch ein Tagebuch der Klasse Rudolf Schiestls, der eine ganze Generation von Künstlern an der Nürnberger Kunstakademie prägte u. a. Fritz Griebel, Eitel Klein, Ernst Pflaumer und Felix Müller.


Was machte Kaiser Karl IV. in Lauf?

Was machte Kaiser Karl IV. in Lauf?

Kleine Kulturgeschichte(n) für Kinder

Dr. Ina Schönwald
Cover und Illustrationen: Klaus Martin Grebe
Grafisches Konzept: Anke Rückert© 2014 by Fahner Verlag

Das Buch ist im Stadtarchiv Lauf sowie im Buchhandel erhältlich.

ISBN 978-3-942251-23-5
Preis: 10 EUR

„Was machte Kaiser Karl IV in Lauf? Und warum steht dort seine Burg?“ – Unter diesem Titel bringt die Stadtarchivarin Dr. Ina Schönwald den jungen Leserinnen und Lesern die Geschichte der Pegnitzstadt, die durch den Herrscher aus dem Hause Luxemburg wesentlich geprägt wurde, nahe.


Sie können unsere Buchpublikationen im Stadtarchiv erwerben.


Fundgrube

Heimatgeschichtliche Beilage der Pegnitz-Zeitung

1925 wurde die Fundgrube vom Schnaittacher Heimatforscher Gottfried Stammler zusammen mit dem Buchbinder Hans Bezold und dem Historiker Dr. Martin Schütz gegründet und von Hans Fahner unterstützt, der die damals monatlich erscheinenden Geschichtsblätter der „Pegnitz Zeitung“ hinzufügte. Schriftleitung und Erscheinungsbild wechselten im Laufe der Jahrzehnte.

Dreimal erfuhr das regelmäßige Erscheinen eine Unterbrechung. Zuletzt und bis heute liegt die Schriftleitung sowie die Redaktion der Beiträge beim Stadtarchiv Lauf.

Bisher sind 53 Jahrgänge erschienen. Die Fundgrube erscheint zur Zeit halbjährlich als Beilage der „Pegnitz-Zeitung“

53. Jahrgang
Heft 2
September 2020

„… deine dich ewig liebende Schwester“

Heinrich Chaim Wollnermann, die jüdische DP-Gemeinde in Lauf a. d. Pegnitz und ein Tagebuch aus dem Vernichtungslager Auschwitz

Die Heilige Barbara vom Rothenberg

Der Laufer Friedhof an der Röthenbacher Straße

53. Jahrgang
Heft 1
Mai 2020

Das Kurpfalzbayerische Wappen auf der Festung Rothenberg

Multitalent, Humorist, Normsprenger. Auf den Spuren von August „Gustl“ Gemming

„Aktivitäten der Altstadtfreunde Lauf im Glockengießerspital“ von Baldur Strobel

„Siehe, der Stein schreit aus der Mauer…“ – auch aus Schnaittachs Mauern

Erdrutsch am 24. Februar 1970 in Diepoltsdorf

52. Jahrgang
Heft 2
Dezember 2019

„Eine Ode an die Pegnitz“ von Andreas Hessenauer

„Aktivitäten der Altstadtfreunde Lauf im Glockengießerspital“ von Baldur Strobel

„Die Grablege der Spitalstifter Hermann und Elisabeth Kessler, genannt Glockengießer“ von Ina Schönwald

„Unglück in den Laufer Felsenkellern“ von Sabrina Grünewald

„Arbeiter- und Soldatenräte in Lauf“ von Patrick Tattermusch

52. Jahrgang
Heft 1
August 2019

„Die ‚Fliese Bethania‘ – eine kleine Chronik der Entdeckungsreise zu ihrem Herkunftsort“ von Sabine Podolsky

„Auf den Spuren von Wilhelm Schimper – Von Lauf a.d. Pegnitz bis nach Enticho und Adua in Äthiopien“ von Anne Schorling

„Ein Himmelbett aus einer Hochzeitsausstattung des frühen 19. Jahrhunderts kehrt in seine Heimat zurück“ von Barbara Dulog und Holger Wilcke

„‚Großes Kino!‘ Ehemalige Kinos in Lauf“ von Doris Utzat

51. Jahrgang
Heft 2
November 2018

„Mittendrin“ – Eine Kindheit der 1950er und 60er Jahre in der Stadt Lauf von Georg Schweikert

„Vier Dackel für Hugo Dietz“ von Doris Utzat und Hansgeorg Bankel

„Weltkriegs-Weihnachten in den Karpaten 1916“ von Gottfried Stammler+ (1885 – 1959)

51. Jahrgang
Heft 1
August 2018

„Das Stadtarchiv Lauf a.d. Pegnitz mit seinen Städtischen Sammlungen“ von Ina Schönwald

Der „Historische Verein Lauf – Freunde des Stadtarchivs“ von Sabine Raile und Susanne Koch-Schächtele

„Der Sprung ins Ungewisse – Die Auswanderung des Laufers Christian Bruckner“ von Sabrina Grünewald

50. Jahrgang
Heft 2
Dezember 2017

„Die Reformation in Lauf“ von Patrick Tattermusch

„Heimat Schnaittach? Die Geschichte der Familie Freimann“ von Monika Berthold-Hilpert

50. Jahrgang
Heft 1
August 2017

„25 Jahre Industriemuseum Lauf“ von Doris Utzat

Die Schönberger und ihre Glocken. Vom „armseligen Gepimpel“ über einen „Ton von seltener Schönheit“ zum „Tonus Diabolus“ von Norbert Weber

„Erfindungen aus Lauf und Umgebung.“ von Ina Schönwald

49. Jahrgang
Heft 2
Dezember 2016

„’Verschollene‘ Firmenunterlagen der ‚Maschinenfabrik, Eisengießerei und Brückenbauanstalt Joh. Wilh. Spaeth’“ von Sabrina Grünewald

„Der ehemalige nationalsozialistische Kreisleiter Erich Walz (1899 bis 1982). Zur Praxis der Spruchkammerverfahren in der Bundesrepublik Deutschland“ von Patrick Tattermusch

„Von Orawitz nach Einbeck – Die Fluchtgeschichte meiner Großmutter Elisabeth Ebert, geb. Sittner“ von Peter Kraus

„Die Brandstifterin – Eine Laufer Kriminalgeschichte aus dem 16. Jahrhundert“ von Lars Hochreuther

49. Jahrgang
Heft 1
Juni 2016

Karl IV. und die „Kammerknechte des Heiligen Römischen Reichs“ – Zum Umgang des Kaisers mit den Juden während der Pogrome von Patrick Tattermusch

„Karl IV. (13016 – 1378) und Karl der Große (747/748 – 814)“ von Ina Schönwald

„Interview mit Karl IV.“ von Sebastian Linstädt

„Der 4. März 1919 und der Kampf der Sudetendeutschen um das Selbstbestimmungsrecht“ von Helmut Reich

„Von Sandau nach Schnaittach. Die Vertreibung der Marie Seyfried (1895 – 1979) aus dem Hultschinger Ländchen im Jahr 1946“ von Birgit Kroder-Gumann

48. Jahrgang
Heft 1
Dezember 2015

„Die Brüder Georg und Rudolph Zahn aus Lauf im Ersten Weltkrieg“ von Ina Schönwald

„Drucken – Ein Meilenstein der Industriegeschichte“ von Stephanie Schweikert

„Wenn einer eine Reise tut … Der Laufer André Dubois unterwegs nach Westindien und Südamerika“ von Sabrina Grünewald

„Als beim Dreykorn noch gemälzt wurde“ von Peter Kraus

„Die Brunnen der Bürgerhäuser um den Marktplatz von Lauf“ von Baldur Strobel

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Angaben gemäß § 5 TMG

Stadt Lauf an der Pegnitz

Stadtarchiv Lauf mit Städtischen Sammlungen
Spitalstraße 5
91207 Lauf an der Pegnitz

Vertreten durch Thomas Lang,
Erster Bürgermeister der Stadt Lauf

Kontakt

Telefon: 09123 184 4020
Telefax: 09123 1844029
E-Mail: info@stadtarchiv-lauf.de

Verantwortlich für den Inhalt
nach § 55 Abs. 2 RStV

Dr. Ina Schönwald

Vertreten durch

Thomas Lang, Erster Bürgermeister der Stadt Lauf

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Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

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5. Plugins und Tools

Google Web Fonts

Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Web Fonts, die von Google bereitgestellt werden. Die Google Fonts sind lokal installiert. Eine Verbindung zu Servern von Google findet dabei nicht statt.

Weitere Informationen zu Google Web Fonts finden Sie unter https://developers.google.com/fonts/faq und in der Datenschutzerklärung von Google: https://policies.google.com/privacy?hl=de.

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Geschichte(n) aus dem Archivregal

Von Lauf nach Japan

Lauf, Marktplatz 8

Was hat die mittelfränkische Kreisstadt Lauf mit Japan zu tun?

1990 ging die FAUN-Werke AG, eine der bedeutendsten Industriebetriebe im Ortsteil Heuchling, an den japanischen Kranhersteller TADANO Ltd. über. Diese Tatsache veranschaulicht, dass sich das Kaiserreich Japan im 20. Jahrhundert zu einem der führenden Industrieländer entwickelt, dessen Firmen weltweit Anteil an Wirtschaft und Handel haben.

Voraussetzungen des 19. Jahrhunderts

Die Voraussetzungen hierfür wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geschaffen, als sich das traditionsreiche Land aus seiner starren Isolation gegen die Außenwelt löste und die Verbindung zu den Vereinigten Staaten von Amerika und den europäischen Nationen suchte.

Hermann Roesler (1834 – 1894)

Diesen Werdegang hat eine bedeutende Persönlichkeit mitgestaltet, die man als „Vater der japanischen Verfassung“ bezeichnet: Hermann Roesler, geboren am 18. Dezember 1834 in Lauf a.d. Pegnitz.

Hermann Roesler (1834 – 1894)

Eine schlichte Tafel am Geburtshaus Marktplatz 8 erinnert an diesen Mann, der zu den bedeutendsten Persönlichkeiten dieser Stadt zählt. Im Hause des Maurermeisters Georg Schmidt lebten damals Christoph Karl Friedrich Maximilian Roesler und seine Frau Sophia Wilhelmina geb. Nägelsbach zur Miete und dort erblickte als drittes von fünf Kindern Carl Friedrich Hermann Roesler das Licht der Welt. 1828 hatte der Vater die Stellung eines Rechtsrates beim Magistrat der Stadt Lauf angetreten, später war er als Rechtsanwalt und königlicher Appelationsgerichtsadvokat in Lauf tätig.

Lehr- und Wanderjahre

Nach dem Besuch der Volksschule in Lauf und des Melanchthon-Gymnasiums in Nürnberg schlug Hermann Roesler im Sinne seines Vaters die juristische Laufbahn ein. Mit besten Prüfungsauszeichnungen erwarb er 1859 die juristische Doktorwürde der Universität Erlangen und 1860 den Doktor der Staatswissenschaften an der Tübinger Universität. Seine Habitilation in Erlangen leitete zur akademischen Lehrtätigkeit über, die ihn bereits 1861 als Professor der Staatswissenschaften an die Universität Rostock führte. Dort wurde ihm die Ehrendoktorwürde der philosophischen Fakultät verliehen.

Seine wissenschaftlichen Hauptwerke zu Themen der Volkswirtschaft und Verwaltungsgerichtsbarkeit tragen die Titel „Über die Grundlehren der von Adam Smith begründeten Volkswirtschaftstheorie“ (1868) und das „Soziale Verwaltungsrecht“ (1873).

Ruf nach Japan

1878 erhielt der allseits anerkannte Gelehrte den Ruf der kaiserlichen Regierung in das Amt eines Legationsrates am Außenministerium in Tokio.

1878 erhielt der allseits anerkannte Gelehrte den Ruf der kaiserlichen Regierung in das Amt eines Legationsrates am Außenministerium in Tokio. Hier wirkte er 15 Jahre lang maßgeblich an der Ordnung des Staates und dem Aufbau der Verwaltung und Justiz nach deutsch-europäischem Vorbild mit. Hierzu zählten die Handelsgesetzgebung und die Gewährung der Glaubens- und Gewissensfreiheit. Nach dem Vorbild der bayerischen Verfassung entstand das japanische Staatsgrundgesetz.

Ein Jahr vor seinem Tod kehrte er 1893 nach Lauf zu seiner Mutter zurück.

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Erinnerung an Not und Teuerung

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News und Events

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

4 days 14 hours ago

Aufgrund der Neuregelung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie der Bayerische Staatsregierung müssen ab 1. Dezember auch alle Archive schließen. Auch das Stadtarchiv Lauf bleibt ab 1. 12. bis auf weiteres für Besucher geschlossen! Selbstverständlich sind wir weiterhin zu unseren

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz is with Katana e.V. Kunst und Kur at Wenzelschloss.

1 week 3 days ago

Auch wenn die für den 22. November geplante Vernissage vorerst abgesagt worden ist, beginnt sich unser Ausstellungsraum in der Laufer Kaiserburg schon zu verändern. Wir bauen auf, denn irgendwann wird sie möglich sein die Vernissage zu "150 JAHRE MOLL und

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz was sharing a COVID-19 Update.

1 month 8 hours ago

STADTARCHIV LAUF Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus' ist die aktuelle AUSSTELLUNG des Stadtarchivs Lauf „UND SEHNEN UNS ZU UNSEREN LIEBEN NACH HAUSE …“ – BRIEFNACHLÄSSE AUS KRIEG UND INTERNIERUNG bis einschließlich Montag, den 1. Dezember 2020 für

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz updated their cover photo.

2 months 1 week ago

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

2 months 1 week ago

Der kulturelle Herbst in Lauf wirft lange Schatten voraus: Ab Ende November bis in das Frühjahr 2021 werden Karl und Philipp Moll, zwei ganz besondere Menschen und Kunstschaffende aus Lauf, in ihrer Heimatstadt mit einer außergewöhnlichen Schau mit Begleitprogramm gewürdigt.

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

5 months 3 days ago

Hermann und Elsbeth Kessler stifteten 1374 das Laufer Spital. Ihr Wunsch war es, im Chor, der von Ihnen errichteten ersten Laufer Pfarrkirche beigesetzt zu werden. Seit vielen Jahren war ihr Grab nun verwachsen, die Platte über ihrem Epitaph abhanden gekommen.

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

5 months 4 weeks ago

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

6 months 1 day ago

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz updated their cover photo.

6 months 1 week ago

Unsere Ausstellung zu Laufer Briefnachlässen aus Krieg und Internierung wurde bis Ende des Jahres verlängert. Geöffnet zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs!

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

6 months 1 week ago

Heute steckt die brandneue Ausgabe der "Fundgrube" in der Pegnitz-Zeitung! Diesmal mit lauter Themen aus Schnaittach und dem Oberland.

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

6 months 4 weeks ago

Dass unser märchenhafter Spitalhof aus der Zeit gefallen scheint und deshalb sehr beliebt ist, bewies heute Morgen ein Besucherpaar der besonderen Art. Zwei prächtige Erpel aus der Pegnitz wollten wohl nachsehen ob Archiv und Ausstellung wieder geöffnet haben.... Nächste Woche

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

7 months 3 weeks ago

Danke für den Beitrag zu unserer Stadtgeschichte, Herr Egersdörfer.🙂

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

8 months 2 weeks ago

Der Vortrag "Hermann Kessler - eine Laufer Persönlichkeit des Spätmittelalters" am 28. März in der Laufer Kaiserburg von Dr. Ina Schönwald muss aufgrund der aktuellen Situation hinsichtlich der Corona-Epidemie und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen abgesagt werden.

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

8 months 3 weeks ago

Das Stadtarchiv und seine aktuelle Ausstellung bleiben für Nutzer und Besucher vorerst bis zum 20. April geschlossen. Anfragen können Sie weiterhin telefonisch, per Mail und per Post an uns richten. Aktuelle Informationen der Stadt Lauf zum Corona-Virus finden sie unter

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

8 months 3 weeks ago

Liebe Nutzer- und Besucher/innen des Stadtarchivs Lauf, wir schließen bis zum 19. April unsere Einrichtung und die beliebte Sonderausstellung zu Laufer Briefnachlässen. Die Ausstellung geht jedoch in die Verlängerung, so dass Sie/Ihr sicher noch Gelegenheit finden werdet unsere Ausstellung zu

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

8 months 3 weeks ago

... und noch eine schöne Ausstellungsbesprechung von Elke Handel..
Vielen Dank dafür!

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz is with Rainer Turba.

8 months 3 weeks ago

"Laufer Briefnachlässe aus Krieg und Internierung": Eine wirklich schöne und vielfältige Ausstellungseröffnung um Laufer Privatnachlässen die Bedeutung zukommen zu lassen, die sie verdienen. Das Thema und seine ungewöhnliche Aufbereitung zusammen mit Rainer Turba und den Schülern der Montessorischule Lauf trifft

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz is with Rainer Turba.

8 months 4 weeks ago

Danke für die ausführliche Vorbesprechung in der Pegnitz-Zeitung!
Morgen um 15 Uhr im Stadtarchiv! Wir freuen uns auf Euch...

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

9 months 1 day ago

Winter 1943/44 hier in Lauf werden die Lebensmittel knapp. Uns alle beschäftigt die Sorge um das tägliche Sattwerden und Überleben. Viele sind krank, die Versorgungslage ist schlecht. Jede Nacht kehrt die Angst vor den andauernden Luftangriffen wieder. Mein Name ist

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

9 months 1 week ago

Am 7. März ist es soweit! Unsere Ausstellung zu Laufer Briefnachlässen wird eröffnet! Liebe Besucher wir brauchen Euch! Für ein Bühnenstück sollt ihr einen Feldpostbrief aus Lauf schreiben und wir versprechen Euch: er kommt auf die Bühne. Wir freuen uns

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Datenbank, Bestand, Recherche

Online-Recherche in unserer Datenbank

Die Online-Recherche in den bislang digital erfassten Dokumenten und Objekten des Stadtarchivs und der Städtischen Sammlungen ermöglicht es Ihnen, sich einen ersten Eindruck über unsere Bestände zu verschaffen. Sie erhalten Informationen über den Inhalt und die Laufzeit der Archivalien, die Sie dann im Archiv vorbestellen und vor Ort einsehen können. Diese Datenbank wird ständig ergänzt und erweitert und ist lange noch nicht abgeschlossen. Bislang sind ca 10.000 Dokumente und 350 Objekte erfasst. Weitere Archivalien können Sie anhand der analogen Findbücher vor Ort bei einem Besuch im Stadtarchiv recherchieren.

Auch unsere umfangreiche Bestandsbibliothek von ca. 15.000 Bänden ist für 3.000 Bände bereits online unter dem Reiter „Bibliotheksrecherche“ einzusehen. Die Bibliothek ist für jedermann zugänglich. Die Bücher können im Stadtarchiv genutzt werden, sind jedoch nicht ausleihbar.

Sie haben darüber hinaus die Wahl zwischen einer „Freien Suche“, bei der mehrere Stichworte, getrennt durch einen Strichpunkt eingegeben werden können für ein breiteres Suchergebnis und der „Expertensuche“, wobei mehrere Kategorien zu genaueren Treffern auszufüllen sind, beispielsweise „Personen“, „Orte“, „Sachbegriffe“. Diese ermöglicht genauere Treffer.

Bestellung im Archiv

Bitte nutzen Sie dieses Formular, um Archivalien zu bestellen:

Bitte beachten Sie, dass alle mit Sternchen gekennzeichneten Felder Pflichtfelder sind.
Sie können bis zu 3 Signaturen pro Benutzungstag bestellen.

Das Archiv ist das Gedächtnis der demokratischen Gesellschaft.

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Das Stadtarchiv-Team

von links: Dr. Ina Schönwald, Ursula Maget, Sabrina Grünewald M.A.

Dr. Ina Schönwald, Archivleitung, Motor und Ideenschmiedin

Ursula Maget, unser guter Geist und die stets freundliche Ansprechpartnerin für Anfragen.

Sabrina Grünewald M.A., Spezialistin für die Digitalisierung und die Bestände im Archiv.

Wer in der Zukunft lernen will, muss in der Vergangenheit buchstabieren.


(André Malraux)
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Veranstaltungsprogramm

Das Stadtarchiv und seine aktuelle Ausstellung sind für Nutzer und Besucher wieder geöffnet und können unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen nach telefonischer Voranmeldung wieder besucht werden.
Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Desinfektionsmittel steht zur Verfügung.
Unsere Ausstellung „Laufer Briefnachlässe aus Krieg und Internierung“ wird deshalb – vorbehaltlich einer Änderung der aktuellen Situation – bis zum Jahresende aufgebaut bleiben.

Sonderausstellung

Laufer Briefnachlässe aus Krieg und Internierung

verlängert bis Ende 2020

Zwei Laufer Schulfreunde schreiben sich aus den Schützengräben und Lazaretten des Ersten Weltkriegs. Ein junges Ehepaar teilt Freud und Leid des Kriegswinters 1943/44 in seiner Korrespondenz zwischen der Pegnitzstadt und dem Balkan und zwei Jahre lang sind Briefe und Päckchen der einzige Kontakt zwischen dem internierten Vater und seiner Familie in Vogelhof.

Die Laufer bedenken ihr Archiv gerne mit Nachlässen. So wird es möglich, Geschichte sehr persönlich – quasi „hautnah“ erfahrbar zu machen.

Eine Ausstellung aus den Sonderbeständen des Stadtarchivs mit einer Hörstation unter Mitarbeit der Montessorischule Lauf.

Je weiter man zurückblicken kann, desto weiter wird man vorausschauen.

Winston Churchill
Die Laufer Schulfreunde Hans Regnet und Hans Koch. Brief aus dem Lazarett Ettlingen.

Schüler der Montessori-Schule Lauf lesen aus dem Briefwechsel Regnet/Koch

Hans Regnet an Hans Koch am 11. 07. 1915
Hans Regnet an Hans Koch am 18 10. 1915
Hans Barths zum Brief von Hans Regnet aus der Schlacht von Verdun vom 27. 09. 1916

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Das junge Archiv

Wie funktioniert eigentlich Geschichte?

Unsere Angebote für Schulklassen

Was entspricht der historischen Wahrheit und wie kann man sie herausfinden? Gibt es überhaupt eine einzige Wahrheit oder wird Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln geschrieben? Welche Bedeutung kommt hierbei den Geschichtsquellen zu?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der Archivpädagogik, die im Stadtarchiv einen besonderen Schwerpunkt bildet.

In Zusammenarbeit mit Geschichtslehrern und Schulen werden, passend zum Geschichtsunterricht oder auch den Neigungen und Interessen der Schüler entsprechend, historische Themen vorbereitet und die Möglichkeiten archivischer Recherche vorgestellt und zur Nutzung angeboten.

Hierbei reicht die Bandbreite von der Arbeit mit Laufer Zeitzeugen, über die selbständige Arbeit mit historischen Quellen bis hin zu eigens erarbeiteten Projekten zu einzelnen Themen und Epochen, die in Kurzfilmen oder Theaterprojekten eingebracht werden können.

Das ist Eure Plattform für Eure Ideen, die wir an dieser Stelle auf der Webseite des Laufer Stadtarchivs vorstellen.

Das Archiv ist das Gedächtnis der demokratischen Gesellschaft.

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Online-Ausstellung

Gefangen in Lauf

Dokumente der Kriegsgefangenschaft 1916 – 1945

Historikerin Sabrina Grünewald bei der Recherche.

In unseren Online-Ausstellungen möchten wir Ihnen ausgewählte Objekte aus unseren Beständen und Sammlungen zeigen, die wir für Sie in einen übergeordneten thematischen Gesamtzusammenhang stellen.

Wir beginnen die Ausstellungsserie mit dem Thema „Kriegsgefangenschaft in Lauf“

Arbeiter für die Landwirtschaft

Im Ersten Weltkrieg waren die Kriegsgefangenen im 1914 errichteten Kriegsgefangenenlager am Truppenübungsplatz Grafenwöhr untergebracht. Dort wurde zu dieser Zeit das größte Gefangenenlager Bayerns errichtet. Ab 1915 wurden die Gefangenen von dort aus zur Arbeit in der Braunkohleindustrie, im Bergbau und für die Arbeit in der Landwirtschaft abgestellt.

Basteln gegen den Hunger

Die Verpflegung der Kriegsgefangenen oblag dem jeweiligen Arbeitgeber, bei dem der Gefangene eingesetzt war. Hunger war ein ständiger Begleiter. In den städtischen Sammlungen finden sich Bastelarbeiten von Kriegsgefangenen aus beiden Weltkriegen, die als Tausch- oder Dankgaben an Laufer und Lauferinnen gelangten.

Fingerring aus Rosshaar und Perlen, 1917

Der Fingerring aus Rosshaar und Perlen, wurde von einem russischen Kriegsgefangenen 1917 für das Laufer Mädchen Barbara Kölbel gefertigt. Die Pferdehaare mussten mitgebracht werden. Wogegen er getauscht wurde ist unbekannt. Sehr wahrscheinlich waren es jedoch Lebensmittel. Auch Barbaras Freundinnen wollten daraufhin solch einen Ring haben. Der außergewöhnliche Ring wurde – zusammen mit seiner Geschichte – an Barbaras Sohn weitergegeben, der ihn vor einiger Zeit dem Stadtarchiv überließ.

Zweiter Weltkrieg: Französische Kriegsgefangene

Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs und der Offensive gegen die westlichen Nachbarstaaten besetzten 1940 deutsche Truppen Frankreich. In der Folge des „Westfeldzugs“ gelangten französische Kriegsgefangene in das Nürnberger Land.

In Lauf waren die Kriegsgefangenen u. a. in der heutigen Gaststätte „Hammerschmiede“ in der Sichartstraße und im damaligen „Deutschen Arbeiterhaus“ – ehemals „Gewerkschaftshaus“ am linken Bahnhof einquartiert.

Ab Oktober 1940 richteten die Laufer Industriebetriebe ein gemeinsames Lager ein. Jeder Gefangene erhielt täglich 20 Pfennige Quartiergeld und 80 Pfennige Kostgeld. Beides musste für Kost und Logis abgeführt werden. Für das Laufer Lager war die Leitung des Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager XII, Arbeitskommando 2409 in Hohenfels zuständig, von wo aus weitere Kriegsgefangene zur Arbeit in den Laufer Betrieben angefordert wurden.

Mit Vogelfedern beklebte Papierdose

Die mit bunten Vogelfedern beklebte Papierdose stammt aus dem Nachlass von Babette Römer. Der Bäckerei Römer, ehemals in der Laufer Siebenkeesstraße 6, waren im Zweiten Weltkrieg mangels Personal ebenso französische Kriegsgefangene zugeteilt, die dort ihre Bastelarbeiten gegen Backwaren tauschten.

Handbuch für einen humanitären Umgang

Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs gab es durchaus einzelne Persönlichkeiten, die sich – sensibilisiert durch den fortwährend unmenschlichen Umgang mit den Gefangenen, der ihnen täglich vor Augen stand – an verantwortlicher Stelle für die humane Behandlung der Kriegsgefangenen einsetzten.

Hauptmann Kurt Harries, der damals im Wehrkreis XIII zur Bewachung der Kriegsgefangenen als stellvertretender Bataillonführer eingesetzt war, stellte ein Handbuch zusammen, das einen humanen Umgang mit den Gefangenen vorgeben sollte. Generalmajor Anger, Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XIII. (Nürnberg) übernahm seine Anregungen und bedankte sich in einem persönlichen Schreiben. Das neue Handbuch löste 1943 ein unzureichendes „Merkblatt für Führer von Arbeitskommandos“ ab.

Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis beschweren, sondern den Verstand erleuchten.


Gotthold Ephraim Lessing
Soldaten 1916 auf dem Laufer Kunigundenkeller

Der Brodie-Helm

Ein besonderes, seltenes Foto aus dem Stadtarchiv zeigt Soldaten während des Ersten Weltkriegs auf dem Laufer Kunigundenkeller. Die Aufnahme datiert nach 1916, denn die Männer tragen bereits Stahlhelme, die im Verlauf des Kriegs erst entwickelt wurden. Unter ihnen sind englische Kriegsgefangene, erkennbar an den sogenannten „Brodie-Helmen“, entwickelt 1915 vom britischen Ingenieur John Brodie, die entfernt an mittelalterliche Eisenhüte erinnern.

Sie sollten den Kopf angemessen vor den neu entwickelten Waffen der Kriegsindustrie und hier vor allem vor Schrapnellen schützen, die in Folge der ersten Kriegsjahre zu verheerenden Kopfverletzungen und nicht selten zum Tod führten. 1936 wurde der Helm weiterentwickelt. Bis 1940 war die in Deutschland „Tellerhelm“ genannte Kopfbedeckung bei den britischen Streitkräften im Einsatz.