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Vergangene Veranstaltungen

2020

Laufer Briefnachlässe aus Krieg und Internierung

Zwei Laufer Schulfreunde schreiben sich aus den Schützengräben und Lazaretten des Ersten Weltkriegs. Ein junges Ehepaar teilt Freud und Leid des Kriegswinters 1943/44 in seiner Korrespondenz zwischen der Pegnitzstadt und dem Balkan und zwei Jahre lang sind Briefe und Päckchen der einzige Kontakt zwischen dem internierten Vater und seiner Familie in Vogelhof.

Die Laufer bedenken ihr Archiv gerne mit Nachlässen. So wird es möglich, Geschichte sehr persönlich – quasi „hautnah“ erfahrbar zu machen.

Eine Ausstellung aus den Sonderbeständen des Stadtarchivs mit einer Hörstation unter Mitarbeit der Montessorischule Lauf.

Je weiter man zurückblicken kann, desto weiter wird man vorausschauen.

Winston Churchill
Die Laufer Schulfreunde Hans Regnet und Hans Koch. Brief aus dem Lazarett Ettlingen.

Schüler der Montessori-Schule Lauf lesen aus dem Briefwechsel Regnet/Koch

Hans Regnet an Hans Koch am 11. 07. 1915
Hans Regnet an Hans Koch am 18 10. 1915
Hans Barths zum Brief von Hans Regnet aus der Schlacht von Verdun vom 27. 09. 1916

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Publikationen aus dem Stadtarchiv

Hier finden Sie unsere Buchpublikationen sowie die Ausgaben der Fundgrube, der heimatgeschichtlichen Beilage der Pegnitz-Zeitung

Kurt Kolbe Ausstellungskatalog – Ausdruck in Farbe und Form

„Ausdruck in Farbe und Form“

Kurt Kolbe – Ausstellungskatalog

Kurt Kolbe – geboren 1931 im schlesischen Troppau – findet in Franken und schließlich in Lauf-Oedenberg eine neue Heimat.

Das Buch ist im Stadtarchiv Lauf sowie im Buchhandel erhältlich.
ISBN 978-3-96049-009-8
Preis: 20 EURO

Sein künstlerischer Werdegang ist eng verknüpft mit dem komplexen Neubeginn der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg und ihren Lehrern nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Stil seiner Arbeiten, die sich im öffentlichen Raum in Weißenburg, Erlangen, Lauf a.d. Pegnitz, Nürnberg und an prominenter Stelle am Nürnberger Hauptmarkt befinden, prägt das Gesicht der Zeit in den 1960er bis in die 1980er Jahren unserer Region.


VERTREIBUNG gestern FLUCHT heute NEUE HEIMAT Nürnberger Land

VERTREIBUNG gestern FLUCHT heute NEUE HEIMAT Nürnberger Land

Dokumentation zum Projektjahr „Flucht und Vertreibung“ im Stadtarchiv, das die Bayerisch-tschechische Landesausstellung begleitete.

Der Ausstellungskatalog ist im Stadtarchiv Lauf, im Info-Point der Kaiserburg und in der Buchhandlung Dienstbier erhältlich.
ISBN: 978-3-96049-041-8
Preis: 15 EURO


Konrad Volkert – Der Werknachlass aus dem Stadtarchiv Lauf

Konrad Volkert (1906-1999)

Der Werknachlass aus dem Stadtarchiv Lauf

Uli Olpp und Ina Schönwald

ISBN: 978-3-87707-931-7
Preis: 20 EUR

Konrad Volkert verbrachte seinen Lebensabend im Seniorenwohnheim am Laufer Galgenbühl. Seine Werke, Druckstöcke und –platten, Skizzen und Tagebücher hinterließen er und später seine Tochter Erika Odörfer der Stadt Lauf, deren Stadtarchiv nun annähernd 3000 Arbeiten Volkerts besitzt, darunter auch ein Tagebuch der Klasse Rudolf Schiestls, der eine ganze Generation von Künstlern an der Nürnberger Kunstakademie prägte u. a. Fritz Griebel, Eitel Klein, Ernst Pflaumer und Felix Müller.


Was machte Kaiser Karl IV. in Lauf?

Was machte Kaiser Karl IV. in Lauf?

Kleine Kulturgeschichte(n) für Kinder

Dr. Ina Schönwald
Cover und Illustrationen: Klaus Martin Grebe
Grafisches Konzept: Anke Rückert© 2014 by Fahner Verlag

Das Buch ist im Stadtarchiv Lauf sowie im Buchhandel erhältlich.

ISBN 978-3-942251-23-5
Preis: 10 EUR

„Was machte Kaiser Karl IV in Lauf? Und warum steht dort seine Burg?“ – Unter diesem Titel bringt die Stadtarchivarin Dr. Ina Schönwald den jungen Leserinnen und Lesern die Geschichte der Pegnitzstadt, die durch den Herrscher aus dem Hause Luxemburg wesentlich geprägt wurde, nahe.


Sie können unsere Buchpublikationen im Stadtarchiv erwerben.


Fundgrube

Heimatgeschichtliche Beilage der Pegnitz-Zeitung

1925 wurde die Fundgrube vom Schnaittacher Heimatforscher Gottfried Stammler zusammen mit dem Buchbinder Hans Bezold und dem Historiker Dr. Martin Schütz gegründet und von Hans Fahner unterstützt, der die damals monatlich erscheinenden Geschichtsblätter der „Pegnitz Zeitung“ hinzufügte. Schriftleitung und Erscheinungsbild wechselten im Laufe der Jahrzehnte.

Dreimal erfuhr das regelmäßige Erscheinen eine Unterbrechung. Zuletzt und bis heute liegt die Schriftleitung sowie die Redaktion der Beiträge beim Stadtarchiv Lauf.

Bisher sind 53 Jahrgänge erschienen. Die Fundgrube erscheint zur Zeit halbjährlich als Beilage der „Pegnitz-Zeitung“

53. Jahrgang
Heft 2
September 2020

„… deine dich ewig liebende Schwester“

Heinrich Chaim Wollnermann, die jüdische DP-Gemeinde in Lauf a. d. Pegnitz und ein Tagebuch aus dem Vernichtungslager Auschwitz

Die Heilige Barbara vom Rothenberg

Der Laufer Friedhof an der Röthenbacher Straße

53. Jahrgang
Heft 1
Mai 2020

Das Kurpfalzbayerische Wappen auf der Festung Rothenberg

Multitalent, Humorist, Normsprenger. Auf den Spuren von August „Gustl“ Gemming

„Aktivitäten der Altstadtfreunde Lauf im Glockengießerspital“ von Baldur Strobel

„Siehe, der Stein schreit aus der Mauer…“ – auch aus Schnaittachs Mauern

Erdrutsch am 24. Februar 1970 in Diepoltsdorf

52. Jahrgang
Heft 2
Dezember 2019

„Eine Ode an die Pegnitz“ von Andreas Hessenauer

„Aktivitäten der Altstadtfreunde Lauf im Glockengießerspital“ von Baldur Strobel

„Die Grablege der Spitalstifter Hermann und Elisabeth Kessler, genannt Glockengießer“ von Ina Schönwald

„Unglück in den Laufer Felsenkellern“ von Sabrina Grünewald

„Arbeiter- und Soldatenräte in Lauf“ von Patrick Tattermusch

52. Jahrgang
Heft 1
August 2019

„Die ‚Fliese Bethania‘ – eine kleine Chronik der Entdeckungsreise zu ihrem Herkunftsort“ von Sabine Podolsky

„Auf den Spuren von Wilhelm Schimper – Von Lauf a.d. Pegnitz bis nach Enticho und Adua in Äthiopien“ von Anne Schorling

„Ein Himmelbett aus einer Hochzeitsausstattung des frühen 19. Jahrhunderts kehrt in seine Heimat zurück“ von Barbara Dulog und Holger Wilcke

„‚Großes Kino!‘ Ehemalige Kinos in Lauf“ von Doris Utzat

51. Jahrgang
Heft 2
November 2018

„Mittendrin“ – Eine Kindheit der 1950er und 60er Jahre in der Stadt Lauf von Georg Schweikert

„Vier Dackel für Hugo Dietz“ von Doris Utzat und Hansgeorg Bankel

„Weltkriegs-Weihnachten in den Karpaten 1916“ von Gottfried Stammler+ (1885 – 1959)

51. Jahrgang
Heft 1
August 2018

„Das Stadtarchiv Lauf a.d. Pegnitz mit seinen Städtischen Sammlungen“ von Ina Schönwald

Der „Historische Verein Lauf – Freunde des Stadtarchivs“ von Sabine Raile und Susanne Koch-Schächtele

„Der Sprung ins Ungewisse – Die Auswanderung des Laufers Christian Bruckner“ von Sabrina Grünewald

50. Jahrgang
Heft 2
Dezember 2017

„Die Reformation in Lauf“ von Patrick Tattermusch

„Heimat Schnaittach? Die Geschichte der Familie Freimann“ von Monika Berthold-Hilpert

50. Jahrgang
Heft 1
August 2017

„25 Jahre Industriemuseum Lauf“ von Doris Utzat

Die Schönberger und ihre Glocken. Vom „armseligen Gepimpel“ über einen „Ton von seltener Schönheit“ zum „Tonus Diabolus“ von Norbert Weber

„Erfindungen aus Lauf und Umgebung.“ von Ina Schönwald

49. Jahrgang
Heft 2
Dezember 2016

„’Verschollene‘ Firmenunterlagen der ‚Maschinenfabrik, Eisengießerei und Brückenbauanstalt Joh. Wilh. Spaeth’“ von Sabrina Grünewald

„Der ehemalige nationalsozialistische Kreisleiter Erich Walz (1899 bis 1982). Zur Praxis der Spruchkammerverfahren in der Bundesrepublik Deutschland“ von Patrick Tattermusch

„Von Orawitz nach Einbeck – Die Fluchtgeschichte meiner Großmutter Elisabeth Ebert, geb. Sittner“ von Peter Kraus

„Die Brandstifterin – Eine Laufer Kriminalgeschichte aus dem 16. Jahrhundert“ von Lars Hochreuther

49. Jahrgang
Heft 1
Juni 2016

Karl IV. und die „Kammerknechte des Heiligen Römischen Reichs“ – Zum Umgang des Kaisers mit den Juden während der Pogrome von Patrick Tattermusch

„Karl IV. (13016 – 1378) und Karl der Große (747/748 – 814)“ von Ina Schönwald

„Interview mit Karl IV.“ von Sebastian Linstädt

„Der 4. März 1919 und der Kampf der Sudetendeutschen um das Selbstbestimmungsrecht“ von Helmut Reich

„Von Sandau nach Schnaittach. Die Vertreibung der Marie Seyfried (1895 – 1979) aus dem Hultschinger Ländchen im Jahr 1946“ von Birgit Kroder-Gumann

48. Jahrgang
Heft 1
Dezember 2015

„Die Brüder Georg und Rudolph Zahn aus Lauf im Ersten Weltkrieg“ von Ina Schönwald

„Drucken – Ein Meilenstein der Industriegeschichte“ von Stephanie Schweikert

„Wenn einer eine Reise tut … Der Laufer André Dubois unterwegs nach Westindien und Südamerika“ von Sabrina Grünewald

„Als beim Dreykorn noch gemälzt wurde“ von Peter Kraus

„Die Brunnen der Bürgerhäuser um den Marktplatz von Lauf“ von Baldur Strobel

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Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Stadt Lauf an der Pegnitz

Stadtarchiv Lauf mit Städtischen Sammlungen
Spitalstraße 5
91207 Lauf an der Pegnitz

Vertreten durch Thomas Lang,
Erster Bürgermeister der Stadt Lauf

Kontakt

Telefon: 09123 184 4020
Telefax: 09123 1844029
E-Mail: info@stadtarchiv-lauf.de

Verantwortlich für den Inhalt
nach § 55 Abs. 2 RStV

Dr. Ina Schönwald

Vertreten durch

Thomas Lang, Erster Bürgermeister der Stadt Lauf

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Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

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Geschichte(n) aus dem Archivregal

Von Lauf nach Japan

Lauf, Marktplatz 8

Was hat die mittelfränkische Kreisstadt Lauf mit Japan zu tun?

1990 ging die FAUN-Werke AG, eine der bedeutendsten Industriebetriebe im Ortsteil Heuchling, an den japanischen Kranhersteller TADANO Ltd. über. Diese Tatsache veranschaulicht, dass sich das Kaiserreich Japan im 20. Jahrhundert zu einem der führenden Industrieländer entwickelt, dessen Firmen weltweit Anteil an Wirtschaft und Handel haben.

Voraussetzungen des 19. Jahrhunderts

Die Voraussetzungen hierfür wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geschaffen, als sich das traditionsreiche Land aus seiner starren Isolation gegen die Außenwelt löste und die Verbindung zu den Vereinigten Staaten von Amerika und den europäischen Nationen suchte.

Hermann Roesler (1834 – 1894)

Diesen Werdegang hat eine bedeutende Persönlichkeit mitgestaltet, die man als „Vater der japanischen Verfassung“ bezeichnet: Hermann Roesler, geboren am 18. Dezember 1834 in Lauf a.d. Pegnitz.

Hermann Roesler (1834 – 1894)

Eine schlichte Tafel am Geburtshaus Marktplatz 8 erinnert an diesen Mann, der zu den bedeutendsten Persönlichkeiten dieser Stadt zählt. Im Hause des Maurermeisters Georg Schmidt lebten damals Christoph Karl Friedrich Maximilian Roesler und seine Frau Sophia Wilhelmina geb. Nägelsbach zur Miete und dort erblickte als drittes von fünf Kindern Carl Friedrich Hermann Roesler das Licht der Welt. 1828 hatte der Vater die Stellung eines Rechtsrates beim Magistrat der Stadt Lauf angetreten, später war er als Rechtsanwalt und königlicher Appelationsgerichtsadvokat in Lauf tätig.

Lehr- und Wanderjahre

Nach dem Besuch der Volksschule in Lauf und des Melanchthon-Gymnasiums in Nürnberg schlug Hermann Roesler im Sinne seines Vaters die juristische Laufbahn ein. Mit besten Prüfungsauszeichnungen erwarb er 1859 die juristische Doktorwürde der Universität Erlangen und 1860 den Doktor der Staatswissenschaften an der Tübinger Universität. Seine Habitilation in Erlangen leitete zur akademischen Lehrtätigkeit über, die ihn bereits 1861 als Professor der Staatswissenschaften an die Universität Rostock führte. Dort wurde ihm die Ehrendoktorwürde der philosophischen Fakultät verliehen.

Seine wissenschaftlichen Hauptwerke zu Themen der Volkswirtschaft und Verwaltungsgerichtsbarkeit tragen die Titel „Über die Grundlehren der von Adam Smith begründeten Volkswirtschaftstheorie“ (1868) und das „Soziale Verwaltungsrecht“ (1873).

Ruf nach Japan

1878 erhielt der allseits anerkannte Gelehrte den Ruf der kaiserlichen Regierung in das Amt eines Legationsrates am Außenministerium in Tokio.

1878 erhielt der allseits anerkannte Gelehrte den Ruf der kaiserlichen Regierung in das Amt eines Legationsrates am Außenministerium in Tokio. Hier wirkte er 15 Jahre lang maßgeblich an der Ordnung des Staates und dem Aufbau der Verwaltung und Justiz nach deutsch-europäischem Vorbild mit. Hierzu zählten die Handelsgesetzgebung und die Gewährung der Glaubens- und Gewissensfreiheit. Nach dem Vorbild der bayerischen Verfassung entstand das japanische Staatsgrundgesetz.

Ein Jahr vor seinem Tod kehrte er 1893 nach Lauf zu seiner Mutter zurück.

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Erinnerung an Not und Teuerung

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News und Events

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

3 Wochen 2 tage vor

Wir holen unsere besonderen Schätze aus den Städtischen Sammlungen für Sie aus dem Magazin des Stadtarchivs! Gemeinsam mit dem Industriemuseum Lauf wollen wir Sie ab dem 23. Juli zum Staunen bringen über Wertvolles, Einzigartiges und Kurioses aus der Stadtgeschichte!

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz updated their cover photo.

3 Wochen 2 tage vor

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

1 Monat 1 Woche vor

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

1 Monat 1 Woche vor

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz is feeling mischievous.

1 Monat 2 Wochen vor

Und auf diesen Vortrag bei uns im Spitalhof freuen wir uns ganz besonders!

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

1 Monat 2 Wochen vor

666 Jahre Laufer Stadtrecht Witzige, unglaubliche, skurrile und außergewöhnliche Kurzgeschichten aus Lauf! Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt haben wir ein Quiz zu "Laufer Häuserpersönlichkeiten" entwickelt. Jede Woche gilt es anhand einer Quizfrage ein Haus zu entdecken, das im Schaufenster

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

1 Monat 2 Wochen vor

Heute haben wir bei strahlendem Wetter unsere neue Ausstellung in der Kaiserburg eröffnet, die seit letztem November dort warten musste. Danke an Vreni Moll, Matthias Egersdörfer,, dem Kulturverein Winterstein e. V., dem Kunst- und Kurhaus Katana, den Sponsoren und allen

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

1 Monat 4 Wochen vor

Wir freuen uns unglaublich auf diese Veranstaltungsreihe zusammen mit der VHS Unteres Pegnitztal! Ein Mann spricht über Frauen im historischen Franken und eine Frau über das Männerbild im Mittelalter. Wenn das mal nicht hoch spannend wird! Anmeldung bitte über die

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

3 Monate 2 Wochen vor

Heute in der Museumszeitung/Beilage der NN: Die Bewerbung und Ankündigung der gemeinschaftlichen Ausstellung in der Kunstgalerie Fürth über unseren Laufer Künstler Albert Leo Peil, dessen Nachlass wir verwalten. Wir hoffen auf eine baldige Eröffnung !

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

4 Monate 6 tage vor

Unsere Magazin- und Depoträume teilen wir nun mit dem BRK für ein notwendiges Testzentrum...vieles ist möglich, wenn alle zusammenhelfen und an einem Strick ziehen.

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

4 Monate 2 Wochen vor

Lichtblicke schaffen! Hoffnung schöpfen! Kultur-Events erleben! Natürlich coronakonform! Die laufer.lichtblicke.21 schaffen Perspektiven für alle von der Krise Gebeutelten. Freut euch auf Kultur und Lichtkunst, Shopping und Events, Ausstellungen und Mitmachaktionen! Eine Initiative der Stadt Lauf für und mit Kulturschaffenden, Künstler*innen,

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

4 Monate 3 Wochen vor

Unser Laufer Künstler Albert Leo Peil kommt in Köln als Neuentdeckung zu Ruhm und Ehre.
Wir freuen uns über seine Werke in unseren Sammlungen.

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz is feeling motivated.

4 Monate 3 Wochen vor

Ab morgen ist das Stadtarchiv für Besucher wieder geöffnet! Es gelten die üblichen Hygienemaßnahmen. Bitte melden Sie sich jedoch unbedingt vorher an unter der Telefonnummer 09123 184 4020 oder per mail an info@stadtarchiv-lauf.de

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

4 Monate 4 Wochen vor

Eine immense Freude für uns ist es, dass die kunst galerie fürth den von uns gewürdigten Laufer Ausnahmekünstler Albert Leo Peil, der in Lauf lebte und hier 2019 verstarb in ihrer 6. Biennale der Zeichnung ausstellen und anerkennen wird! Noch

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

5 Monate 1 Woche vor

Das Archiv hat drei sehr besondere Freunde, die uns ans Herz gewachsen sind und sich auf unserer Stadtmauer mehr als wohlfühlen. Es ist eine ähnliche Verbundenheit wie die der Raben mit dem Tower of London. Deshalb geben wir gut auf

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

5 Monate 2 Wochen vor

Der Commerzienrat mit dem weichen Herzen: Als junger Mann sollte Richard Weigmann den Hopfenhandel in Europa erlernen. Seine Reisen hielt er in den 1890er Jahren in Skizzenbüchern mit Bleistift, Tusche und Aquarellfarben fest: Die Villa eines befreundeten Hopfenhändlers in Edinburgh,

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz updated their cover photo.

5 Monate 3 Wochen vor

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6 Monate 1 Woche vor

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

6 Monate 1 Woche vor

Das Stadtarchiv hat seinen größten Freund und Unterstützer verloren und wir einen großartigen Menschen, den wir sehr gern hatten. Bis zum Schluss bist Du immer wieder in DEINEM Archiv gewesen, wenn es nicht anders ging mit dem Taxi. Wir sind

Stadtarchiv Lauf a.d.Pegnitz

6 Monate 2 Wochen vor

Ein schönes Fundstück der Nachkriegszeit aus dem BR Archiv!

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Datenbank, Bestand, Recherche

Online-Recherche in unserer Datenbank

Die Online-Recherche in den bislang digital erfassten Dokumenten und Objekten des Stadtarchivs und der Städtischen Sammlungen ermöglicht es Ihnen, sich einen ersten Eindruck über unsere Bestände zu verschaffen. Sie erhalten Informationen über den Inhalt und die Laufzeit der Archivalien, die Sie dann im Archiv vorbestellen und vor Ort einsehen können. Diese Datenbank wird ständig ergänzt und erweitert und ist lange noch nicht abgeschlossen. Bislang sind ca 10.000 Dokumente und 350 Objekte erfasst. Weitere Archivalien können Sie anhand der analogen Findbücher vor Ort bei einem Besuch im Stadtarchiv recherchieren.

Auch unsere umfangreiche Bestandsbibliothek von ca. 15.000 Bänden ist für 3.000 Bände bereits online unter dem Reiter „Bibliotheksrecherche“ einzusehen. Die Bibliothek ist für jedermann zugänglich. Die Bücher können im Stadtarchiv genutzt werden, sind jedoch nicht ausleihbar.

Sie haben darüber hinaus die Wahl zwischen einer „Freien Suche“, bei der mehrere Stichworte, getrennt durch einen Strichpunkt eingegeben werden können für ein breiteres Suchergebnis und der „Expertensuche“, wobei mehrere Kategorien zu genaueren Treffern auszufüllen sind, beispielsweise „Personen“, „Orte“, „Sachbegriffe“. Diese ermöglicht genauere Treffer.

Bestellung im Archiv

Bitte nutzen Sie dieses Formular, um Archivalien zu bestellen:

Bitte beachten Sie, dass alle mit Sternchen gekennzeichneten Felder Pflichtfelder sind.
Sie können bis zu 3 Signaturen pro Benutzungstag bestellen.

Das Archiv ist das Gedächtnis der demokratischen Gesellschaft.

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Das Stadtarchiv-Team

von links: Dr. Ina Schönwald, Ursula Maget, Sabrina Grünewald M.A.

Dr. Ina Schönwald, Archivleitung, Motor und Ideenschmiedin

Ursula Maget, unser guter Geist und die stets freundliche Ansprechpartnerin für Anfragen.

Sabrina Grünewald M.A., Spezialistin für die Digitalisierung und die Bestände im Archiv.

Wer in der Zukunft lernen will, muss in der Vergangenheit buchstabieren.


(André Malraux)
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Aktuelle Veranstaltungen

Ans Licht!

Schätze aus Depot und Archiv

23. Juli 2021 -9. Januar 2022
Depot der Städtischen Samlungen (Foto: Meyer zur Capellen)

Ich bekenne, ich brauche Geschichten, um die Welt zu verstehen.

Siegfried Lenz

Eine Kooperation mit dem Industriemuseum Lauf im Rahmen der laufer.lichtblicke.21

Welch unbekannte Kuriositäten liegen wohl in den verschlossenen Depots von Stadtarchiv und Industriemuseum? Wahre Schätze warten nur auf den richtigen Zeitpunkt, um endlich an die Öffentlichkeit zu treten.
Ans Licht mit diesen Ausstellungsstücken!

Lassen Sie sich von den Objekte selbst erzählen. Sie alle haben ihre Geschichte(n) für Sie vorbereitet!

An beiden Standorten (Stadtarchiv und Industriemuseum) erfährt der Besucher allerhand Wissenswertes über die teils skurrilen Exponate. Der Besuch im Industriemuseum ist zu den regulären Zeiten möglich: Mi-So, 11-17 Uhr. (Die Eintrittspreis des Industriemuseums entnehmen Sie bitte der Webseite des Museums.
Die Ausstellung im Stadtarchiv ist Di-Fr von 9-12 und von 14-16 Uhr geöffnet, am Sa von 14-17 Uhr. für Sonntage können Gruppenführungen im Archiv unter der Telefonnummer 09123 184 4020 gebucht werden.

Der Eintritt im Stadtarchiv ist frei.

Depot im Industriemuseum (Foto: Meyer zur Capellen)

150 Jahre Moll und Moll

Die Ausstellung ist geöffnet zu den Öffnungszeiten der Kaiserburg: Mi – Fr 13 – 16 Uhr, Sa + So 11 – 16 Uhr Eintritspreis ist im Burgicket enthalten

14. Juni – 3. Oktober 2021

Mein lieber Freund!

Philipp Moll
150 Jahre Moll & Moll

150 Jahre Moll & Moll

Ausstellung des Stadtarchivs in der Laufer Kaiseburg

Stadtgeschichte und –geschehen findet nicht nur „gestern“ statt. Lebendige Stadtkultur lebt und lernt aus der Vergangenheit für die Zukunft und passiert jetzt.

Die Familie Moll und ihr künstlerisches Schaffen, eingebunden in den Heimatkosmos Lauf, belegen diese Tatsache in ganz besonderer Weise.

Vom 14.06. 2021 – 3. 10.2021 präsentiert das Stadtarchiv Lauf/Städtische Sammlungen gemeinsam mit dem „Kulturverein Winterstein e. V.“ die Ausstellung“ 150 Jahre Moll und Moll“.

Sie zeigt eine Auswahl von Werken von Karl Moll und seinem Sohn Philipp Moll.

Begleitend zur Ausstellung wird es eine Lesung im Kaisersaal und ein Konzert in der Burgstube geben.

Im Jahr 2020 wäre Karl Moll († 2005) 100 Jahre und sein Sohn Philipp Moll (†2016) 50 Jahre alt geworden.

Karl Moll war gebürtiger Laufer und Gründungsmitglied des Laufer Künstlerkreises. Der gelernte Schriftsetzer war Zeit seines Lebens der Natur und der Kunst innig verbunden. Mit fünf Jahren begann er zu malen. Neben wenigen Portraits hat er sich hauptsächlich der Landschaft gewidmet. Seine liebsten Motive waren die Umgebung von Lauf, der Pegnitzgrund und das Meer. Stets hatte er seine Malutensilien bei sich. Der gesellschaftlich und religiös sehr engagierte Karl Moll (Kirchenvorstand der ev. Kirchengemeinde Lauf, Seniorenbewegung der AWO, Gartenbauverein, Gewerkschaft IG Druck und Papier, Maikundgebungen) gewann seine Inspiration aus seiner Liebe zur Schöpfung. Darüber hinaus war er Verfasser einiger Mundartgedichte.

Philipp Moll, sein jüngstes Kind, hat nach einer Schreinerlehre, einem begonnenen Theologie- und abgeschlossenem Kunststudium (Meisterschüler, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Klasse Diet Sayler) ebenfalls als „Universalist“ in verschiedenen Medien gearbeitet. Dabei war es weniger die Malerei, die ihn begeisterte, als viele andere künstlerische Techniken: Er hat gedruckt (Siebdruck, Radierung), gezeichnet, Skulpturen geschaffen und Installationen gebaut. In seinen letzten Lebensjahren hat er sich zusehends mehr der Sprache zugewandt: Er hat Kolumnen für zwei Zeitungen geschrieben, regelmäßig mit selbstverfassten Texten im Kabarett brilliert und Lieder für seine Band „Fast zu Fürth“ getextet. Deren Sänger ist Matthias Egersdörfer, mit dem er seit der 5. Klasse eng befreundet war. Gemeinsam mit anderen Freunden gründeten sie 1992 den „Kulturverein Winterstein e. V.“. Seit 2006 war er ein Teil des Künstlerduos „Die Weltanschauungsbeauftragten“ (zusammen mit Martin Fürbringer).

Seit 2011 veranstaltete er „Molls bunter Trichter“- eine Kabarettshow mit Gästen, 2012 hatte sein Soloprogramm „Alles von der toten SauI“ (Regie: Claudia Schulz) Premiere. Seit 2013 ist seine Kolumne “ Molls Material“ in der Nürnberger Zeitung erschienen. Im selben Jahr wurde sein Buch „Blumen und Wurst“; eine Geschichtensammlung aus dem Fränkischen und von seiner Familie veröffentlicht. (Illustrationen von Daniel Bischoff).

2016 ist Philipp Moll nach langer Krankheit überraschend verstorben.

Die Ausstellung zu 150 Jahren Moll hat sich vorgenommen, die Vielfalt des künstlerischen Ausdrucks in den Werken von Vater und Sohn Moll zu zeigen und die Gemeinsamkeiten zu betonen. Dabei sind die Liebe zur Heimat und vor allem auch zum fränkischen Dialekt als besonders wichtig zu erwähnen. Die Familie, die Familiengeschichte und die Verwandten sind die tiefe Quelle aus der Karl und Philipp Moll und ihre Kunst schöpften.

Die Exponate, die in der Laufer Burg gezeigt werden, sind aus dem Nachlass von Vater und Sohn zusammengetragen, sowie aus privaten und öffentlichen Sammlungen und den Städtischen Sammlungen Lauf geliehen. Es ist beabsichtigt, die Werke nicht nach den Urhebern getrennt zu präsentieren, sondern sich an inhaltlichen, ästhetischen und formalen Aspekten zu orientieren, um den Besucher*innen zu ermöglichen, anhand der Hängung und Kombination der Werke die Gemeinsamkeiten, Schnittmengen und Unterschiede der beiden Oeuvres zu erfahren.

Neben den Bildern, Skulpturen und Objekten im Saal wird es einen Touchscreen mit vielen Texten,   Lesungsausschnitten, Bühnenauftritten, Interviews, Erläuterungen, etc. zum Werk der Künstler geben.

Karl und Philipp Moll

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Das junge Archiv

Wie funktioniert eigentlich Geschichte?

Unsere Angebote für Schulklassen

Was entspricht der historischen Wahrheit und wie kann man sie herausfinden? Gibt es überhaupt eine einzige Wahrheit oder wird Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln geschrieben? Welche Bedeutung kommt hierbei den Geschichtsquellen zu?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der Archivpädagogik, die im Stadtarchiv einen besonderen Schwerpunkt bildet.

In Zusammenarbeit mit Geschichtslehrern und Schulen werden, passend zum Geschichtsunterricht oder auch den Neigungen und Interessen der Schüler entsprechend, historische Themen vorbereitet und die Möglichkeiten archivischer Recherche vorgestellt und zur Nutzung angeboten.

Hierbei reicht die Bandbreite von der Arbeit mit Laufer Zeitzeugen, über die selbständige Arbeit mit historischen Quellen bis hin zu eigens erarbeiteten Projekten zu einzelnen Themen und Epochen, die in Kurzfilmen oder Theaterprojekten eingebracht werden können.

Das ist Eure Plattform für Eure Ideen, die wir an dieser Stelle auf der Webseite des Laufer Stadtarchivs vorstellen.

Das Archiv ist das Gedächtnis der demokratischen Gesellschaft.